{"id":5851,"date":"2025-02-16T09:52:08","date_gmt":"2025-02-16T08:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hanna-dunkel.de\/blog\/?page_id=5851"},"modified":"2025-03-19T19:32:48","modified_gmt":"2025-03-19T18:32:48","slug":"dodo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hanna-dunkel.de\/blog\/?page_id=5851","title":{"rendered":"Dodo"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:17% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1519\" height=\"2254\" src=\"https:\/\/www.hanna-dunkel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Titel_Dodo_Dunkel.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5855 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Gewiss, sie h\u00e4tte schon viel fr\u00fcher verkaufen sollen. Nur hatte sie nicht wegziehen k\u00f6nnen weil sie immer noch auf Pedros R\u00fcckkehr wartete. Nur sie war \u00fcberzeugt davon, dass ihr Mann noch lebte. Doch Jahr um Jahr war vergangen, und auf einmal waren es vierundvierzig Jahre! H\u00e4tte sie seine Leiche gesehen, h\u00e4tte sie wohl Abschied nehmen k\u00f6nnen. Aber so hatte sie es nie geschafft. Wie sie sich kennengelernt hatten, kam ihr manchmal so vor, als sei es erst gestern gewesen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Leseprobe:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reise nach Helgoland<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war der 19. Mai 1963, der ihr Leben ver\u00e4ndern sollte. Ihr Vater hatte seinen beiden T\u00f6chtern einen Tagesausflug mit viel frischer Seeluft spendiert. So fuhren Dodo und ihre j\u00fcngere Schwester Biene mit einem Ausflugsschiff von den Hamburger Landungsbr\u00fccken nach Helgoland. Nach dem Ablegen standen sie eine Weile an der Reling, lie\u00dfen sich vom starken Wind die Haare durcheinander wirbeln und winkten den Kindern, die in der N\u00e4he des Ufers badeten. Dann kam Blankenese in Sicht, die H\u00e4user am Steilufer mit den vielen Treppen kannten sie von Ausfl\u00fcgen mit der S-Bahn und dem Spaziergang zur\u00fcck am Elbufer. Hier wurde die Elbe noch breiter und so war am Ufer nicht mehr viel zu sehen. Dodo und Biene beschlossen unter Deck zu gehen und etwas zum Aufw\u00e4rmen zu trinken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Cafeteria war gut besetzt, sie fanden aber einen freien Tisch in einer Ecke. Kaum hatten sie sich Kaffee bestellt, kamen zwei junge M\u00e4nner und fragten, ob sie sich zu ihnen setzen d\u00fcrften. Biene sagte: \u201eWir haben gerade beschlossen, diese Pl\u00e4tze zu vermieten \u2013 wenn ihr euch ordentlich benehmt, wird es nicht so teuer.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Jungs lachten und setzten sich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMan sieht sofort, dass ihr Schwestern seid\u201c, sagte der eine. F\u00fcr Dodo und Biene war das immer seltsam zu h\u00f6ren. So \u00e4hnlich sahen sie sich doch gar nicht. Sie waren zwar beide fast gleich gro\u00df, die zwei Jahre j\u00fcngere Biene sogar drei Zentimeter gr\u00f6\u00dfer, hatten beide rotblonde Haare, Dodo hatte gr\u00fcne Augen wie ihr Vater und Biene blaue Augen wie ihre Mutter. Trotzdem schienen Fremde sie zu verwechseln.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa, dann will ich mich doch vorstellen\u201c, sagte der andere: \u201eIch hei\u00dfe eigentlich Peter, aber in unserer Klasse waren drei Jungs mit diesem Namen, da habe ich mich umbenannt. Pedro Landmann hei\u00dfe ich, will aber Seemann werden, obwohl meine Eltern einen richtigen Landmann in der G\u00e4rtnerei gebrauchen k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd ich hei\u00dfe eigentlich Dorothea, aber meine kleine Schwester konnte den Namen nicht aussprechen, seitdem werde ich Dodo genannt \u2013 wie der Vogel auf Mauritius, der ausgestorben ist, weil er keine Angst vor Menschen hatte und auch nicht fliegen konnte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin Biene, keiner nennt mich Sabine.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMich nennen alle Joachim, aber ihr d\u00fcrft ruhig Jo zu mir sagen. Wir beide sind auf der Seefahrtschule und hoffen auf Sturm, die Fahrt nach Helgoland ist ja ber\u00fcchtigt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben uns schon vorsichtshalber eine Kotzt\u00fcte eingesteckt\u201c, sagte Biene.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie kluge Frau baut vor!\u201c Pedro lachte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe eine sch\u00f6ne Geschichte von einem Freund geh\u00f6rt, der auf dem Segelschulschiff fuhr, wollt ihr die h\u00f6ren?\u201c Jo sah in die Runde, und als alle ihn gespannt anschauten, fuhr er fort: \u201eEs war Sturm und die ersten wurden gr\u00fcn im Gesicht und hingen an der Reling, w\u00e4hrend die anderen feixten. Wartet, euch krieg ich auch!, sagte sich mein Freund. Er nahm eine Kotzt\u00fcte, lie\u00df sich vom Koch ordentlich hei\u00dfe Erbsensuppe einf\u00fcllen und kam damit an Deck. Dann mimte er den Seekranken, w\u00fcrgte und tat so, als spucke er in die T\u00fcte. Anschlie\u00dfend \u00f6ffnete er sie, schaute erstaunt hinein und rief: Ach, die Suppe ist ja noch gut! Er zog einen L\u00f6ffel aus der Hosentasche und begann mit offensichtlichem Appetit zu essen. Da kam denen, die sich eben noch \u00fcber die Seekranken am\u00fcsiert hatten, der Magen hoch, und ruckzuck hingen alle \u00fcber der Reling.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEine sch\u00f6ne Geschichte!\u201c Dodo st\u00f6hnte. \u201eJetzt brauche ich aber unbedingt frische Luft \u2013 kommst du mit, Biene?\u201c Sie trank hastig ihren Kaffee aus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGleich\u201c, antwortete ihre Schwester, nachdem sie einen Blick mit Jo getauscht hatte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie machten einen Treffpunkt an Steuerbord aus, und Pedro begleitete wie selbstverst\u00e4ndlich Dodo.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie standen im Wind an der Reling und sahen auf das schaumbedeckte Wasser hinunter, das Ufer war inzwischen kaum noch zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSturm kann man es nicht nennen\u201c, bemerkte Dodo beim Anblick der Wellen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein, dar\u00fcber brauchst du dir nach dem Wetterbericht keine Sorgen zu machen \u2013 auch nicht um deine Schwester. Jo ist harmlos, der tut nur immer so als ob.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann m\u00fcsstest du dir eher um Jo Sorgen machen.\u201c Dodo lachte und Pedro stimmte in ihr Lachen ein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIhr seid wohl ein Herz und eine Seele, was? Ich bin leider ein Einzelkind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Schwester und ich haben miteinander gespielt, uns abends im Bett Geschichten erz\u00e4hlt. Mein Bruder Jan ist sieben Jahre j\u00fcnger als ich. Den lieben wir, aber mitspielen konnte er nicht so oft. Er hat zum Ausgleich Freunde, die hast du doch auch?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Pedro nickte. In einiger Entfernung sahen sie zwei Segelboote, ein Fischerboot zog vor\u00fcber. Pedro machte sie auf die Zeichen aufmerksam, zwei schwarze Dreiecke mit den Spitzen zueinander, die ein Fischer am Mast f\u00fchren musste. \u201eDenen m\u00fcssen andere Schiffe ausweichen\u201c, sagte er, \u201edenn dann ziehen sie ihr Netz hinter sich her. Nachts brauchen Schiffe auch bestimmte Lichter. Es ist erst verwirrend, aber auch faszinierend, weil diese Seefahrtszeichen so logisch sind. Angenommen, da ist eine Untiefe, oder ein gesunkenes Wrack, dann wird so eine Gefahrenstelle genau gekennzeichnet durch eine Tonne, so dass der Steuermann wei\u00df, an welcher Seite er diese Stelle umfahren muss.\u201c Pedro blickte sich um. \u201eLeider ist hier nichts zu sehen, au\u00dfer den roten Tonnen, die das Fahrwasser begrenzen. Dass Steuerbord gr\u00fcn ist und Backbord rot, wei\u00df ja jeder, aber dass hier rechts von uns rote Tonnen zu sehen sind, liegt daran, dass das Fahrwasser von See aus gekennzeichnet wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso, wenn wir zur\u00fcckfahren, haben wir die gr\u00fcnen, spitzen Tonnen an der Steuerbordseite \u2013 das lernen Hamburger schon im Kindergarten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Pedro schaute sie verbl\u00fcfft an, dann lachte er. Dodo wollte ihn gern \u00f6fter zum Lachen bringen, denn dann erschien in seiner Wange ein Gr\u00fcbchen. Der Bursche mit den feuerroten Locken und den Sommersprossen gefiel ihr. Und in solche sanft blau-gr\u00fcne Augen \u2013 wie in seichtes Wasser am Meer \u2013 hatte sie noch nie geblickt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hoffe nur, dass wir dicht genug am Feuerschiff <em>Elbe I<\/em> vorbeikommen\u201c, erkl\u00e4rte er eifrig weiter. \u201eDar\u00fcber habe ich schon gelesen. Das ist die <em>B\u00fcrgermeister O\u2019Swald II,<\/em> sie muss auf der Position bleiben, um den ein- und auslaufenden Schiffen von der Nordsee in die Elbe und umgekehrt, den Weg zu weisen, auch bei Nebel und in der Nacht. Die Ankerkette ist tonnenschwer und der Pilzanker in f\u00fcnfundzwanzig Meter Wassertiefe wiegt allein dreitausend Kilo.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMannomann\u201c, bemerkte Dodo beeindruckt. Pedro war mit Leib und Seele bei der Seefahrt, das merkte sie. Seine Eltern w\u00fcrden ihn nicht davon abbringen k\u00f6nnen, ein Seemann zu werden, selbst wenn er jedes Mal seekrank w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNur bei Gefahr darf das Feuerschiff seine Position verlassen. Das war im letzten Februar der Fall, als die Sturmflut die ganze K\u00fcste und besonders Hamburg heimsuchte. Zum Gl\u00fcck hat das heutige Feuerschiff einen Motor \u2013 im Gegensatz zu fr\u00fcheren Feuerschiffen und den beiden <em>Elbe II<\/em> und <em>Elbe III, <\/em>die mehr an der K\u00fcste liegen. Mit dem Motor konnten sie sich bei der Sturmflut retten. Viel schlimmer ist es dem Feuerschiff <em>B\u00fcrgermeister Oswald I<\/em> ergangen, die ist 1936 im Orkan am 27. Oktober gekentert und gesunken. F\u00fcnfzehn Mann Besatzung sind dabei ums Leben gekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIst ja schaurig\u201c, sagte Dodo. \u201eAber das Wissen um die Gefahren hat dich nicht davon abgebracht, ein Seemann zu werden \u2013 oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, sterben werde ich sowieso, da mache ich doch bis dahin lieber das, was mir Freude macht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Jahre lang hatten sie sich so oft wie m\u00f6glich getroffen. Dodo hatte mit ihm die Sehensw\u00fcrdigkeiten von Hamburg erforscht, sie waren zum Tanzen, ins Theater und ins Kino gegangen und stundenlang an der Elbe entlang spaziert. Auf der Alster hatten sie gemeinsam das Segeln gelernt. Ja, sie waren schrecklich verliebt gewesen, daran konnte sich Dodo noch gut erinnern.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Inzwischen habe ich Dein Buch zum&nbsp; dritten Mal gelesen. Ruhig, langsam und mit Genuss.<br><br>Nun kenne ich mich ein bisschen mit den Familiennamen aus: Heini und Josephine, Berta und all die anderen Namen.<br>Das Buch ist logisch aufgebaut. Ein Kapitel folgt folgerichtig nach dem anderen. Dazu die seltsame Geschichte, dass Dodo allein lebt und immer noch nicht glaubt, dass ihr Mann tot ist. Den Beruf der G\u00e4rtnerin glaubt man Dodo. Auch wie sie mit den Enkelkindern ihres Bruders umgeht, passt. Dazu die Geschichte mit dem Hund!<br><br>Ein gelungenes Buch! Ich gratuliere!<br><br>Uta Franck, Kelkheim<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Ich konnte nicht anders und &#8222;musste&#8220; Dodo fertig lesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Habe mich in den Hund Caspar verliebt, bin bei Gregor in Erinnerungen verfallen (&#8230;!), freute mich an den aktiven und witzigen Enkeln. Und hatte immer darauf gehofft, dass Pedro wieder auftaucht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Am Ende habe ich mit einem Schmunzeln und in Gedanken das Buch zugeklappt. Nat\u00fcrlich konnte ich anhand der Beschreibungen auch die Krifteler Schreibgruppe zuordnen, Buchstabe f\u00fcr Buchstabe und aufgrund keineswegs zuf\u00e4lliger Eigenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Dodo ist eine sehr sympathische Frau &#8211; woher hat sie blo\u00df ihre pfiffige und liebensw\u00fcrdige Art? ! Danke f\u00fcr dieses sch\u00f6ne Buch, optisch und als Leseerlebnis.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Sabine Muchow, Bad Homburg<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gewiss, sie h\u00e4tte schon viel fr\u00fcher verkaufen sollen. 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